Fiatgeld (oder „Fiat-Money“) ist Geld, bei dem seitens des Emittenten, daher der Zentralbank keine Einlöseverpflichtung in Gold, Silber oder Ähnlichem besteht und dessen Akzeptanz durch gesetzliche Vorschriften erreicht und sichergestellt wird. Heutiges Zentralbankgeld, wie beispielsweise Euro oder US-Dollar, ist Fiatgeld. Wird das Fiatgeld als Landeswährung verwendet, so spricht man von einer Fiatwährung.

Veröffentlicht am 11.04.2014

Dieser Film von zeigt in anschaulichen Grafiken und Animationen welche Folgen Zins und Zinseszins in der Finanzwirtschaft haben und wie systematisch von der großen Mehrheit der Bevölkerung zu den Vermögenden umverteilt wird. Die im Film gezeigten Grafiken und Berechnungen basieren zum teilweise auf Arbeiten von Helmut Creutz. Die Idee eines von der "Liquiditätsverzichtsprämie" oder vom "Urzins" befreiten Geldes, des *Freigelds*, geht auf den deutschen Kaufmann, Finanztheoretiker, Sozialreformer und Begründer der Freiwirtschaftslehre, Silvio Gesell, zurück.